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Das Internet ist tot…sehr gut ich mag tote Sachen!

Facebook kränkelt, Twitter ist vorbei, Youtube am sterben, Blogs schon tot und E-Books bereits mumifiziert!

Schade, schade schon wieder einen Megatrend verschlafen. Wo finde ich die neue Goldgräberstimmung? Mobile? Apps? Bloss nichts verpassen, damit diesmal der große Wurf gelingt.

Das Internet ist also tot!

Sehr gut! Ich mag “tote” Sachen, denn ich betreibe in erster Linie ein Business und keine Trendscout Agentur.

“Tot” bedeutet, dass die Hipsters weitergezogen sind und das Medium endlich in der breiten Masse angekommen ist. Hipsters sind wichtig, aber auch faul, denn sie ziehen immer dann weiter, wenn die eigentliche Arbeit beginnt, etwas Bleibendes zu schaffen.

Nur wenn eine Innovation endlich “tot” ist und der Witz von allen verstanden wurde, kann die wirkliche Arbeit beginnen.

Die besten Bücher wurden nicht von Gutenberg, dem Erfinder des Buchdrucks geschrieben, die besten Fußballer waren nicht die Briten 1880 und die beste Rockmusik wurde nicht auf der aller ersten Elektrogitarre geschrieben.

Das Internet ist mit 19 Jahren immer noch ein kleiner Teenie und laut aktueller Studie besitzen noch 14% aller Firmen keine Homepage, 64% nutzen kein Social Media in ihrem Business, 65% benutzen keine Emailmarketing, 72% aller Firmen betreiben keine Suchmaschinenoptimierung, 79% betreiben keine Suchmaschinenwerbung, 87% verwenden kein Videomarketing, 88% besitzen keinen Firmenblog, 90% haben keinen Firmeneintrag bei Google Places, 96% haben kein Profil in einer der Kundenbewertungs-Portale und 96% produzieren keinen Podcast.

Ich freue mich auf das nächste große Ding – noch mehr freue mich allerdings darauf, was man mit dem “alten” großen Ding noch alles anstellen kann!

Das Internet ist tot

Liegen die grossen Momente des Internets noch vor uns, oder bereits hinter uns?

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One Response to “Das Internet ist tot…sehr gut ich mag tote Sachen!”

  1. Matthias |

    Wie heißt es so schön: Totgesagte leben länger. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Glanzstunden des Internets noch nichtmal ansatzweise erahnt werden können.
    Twitter, Facebook und Co. sind hier auch nichts weiter als kleine Veränderungen im Lauf der Internetevolution. Das klassische Internet mit statischen Seiten und der oneway Kommunikation ist tot. Das ist wohl richtig. Das “neue” Internet. Das Web 2.0 mit der direkten Kundenkommunikation fängt aber gerade erst an, auch wenn einige dies bereits wieder tot sagen.
    Was sich irgendwann mal im Web 3.0 alles ändern wird liegt momentan sicherlich noch außerhalb der Vorstellungskraft der meisten Konsumenten.

    Was die Prozente angeht, so kann ich aus einiger Erfahrung sagen, dass diese Angaben sehr optimistisch sind. Bei genauer Betrachtung wird man feststellen, dass weit mehr als 14% der Unternehmen keine eigene Internetpräsenz haben.

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